Drawdown

Maximaler Rückgang vom bisherigen Höchststand des Portfolios. z.B. 5% = Portfolio ist 5% unter seinem Höchstwert.

Der Drawdown misst, wie weit dein Kapital von seinem bisherigen Höchststand zurückgefallen ist. Steigt ein Konto von 1.000 € auf 1.200 € und sinkt dann auf 1.080 €, beträgt der Drawdown 10 % — gerechnet wird immer vom Hoch, nicht vom Einstieg.

Die Kennzahl ist ehrlicher als die reine Rendite, weil sie beschreibt, was man zwischenzeitlich aushalten musste. Zwei Systeme mit demselben Jahresergebnis können sich völlig unterschiedlich anfühlen: Eines schwankt kaum, das andere lag zwischendurch 40 % im Minus.

Ein Drawdown wird erst dann zum echten Verlust, wenn man in der Talsohle verkauft. Deshalb ist die entscheidende Frage nicht, ob Drawdowns auftreten — sie treten immer auf —, sondern ob du die Größe aushältst, ohne die Strategie im schlechtesten Moment abzubrechen.

ArgusCore begrenzt den maximalen Drawdown über feste Grenzen: Wird ein Schwellenwert erreicht, pausiert das System neue Einstiege, statt Verluste nachzukaufen.

Passt dazu

  • VaultCash-Reserve, die nie in Trades eingesetzt wird. Schützt vor Totalverlust.
  • ExposureAnteil des Gesamtkapitals, das aktuell in offenen Trades gebunden ist.
  • KellyKelly-Formel: berechnet den optimalen Einsatz pro Trade basierend auf historischer Gewinnrate und Durchschnittsgewinn.

Im Zusammenhang sehen

Wie dieser Begriff in einer echten Handelsentscheidung auftaucht, zeigt die Erklärung des Entscheidungszyklus.